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Imprägnieren von Farbedelsteinen

Imprägnieren von Farbedelsteinen

Beim sogenannten Imrägnieren werden Edelsteine mit Substanzen versetzt, um Risse und Poren zu füllen.
Dadurch kann die Farbe vertieft, der Glanz erhöht, aber auch die Festigkeit des Steins gestärkt werden. Häufig kommen Kunstharze zum Einsatz. Seit den 1980er Jahren wird auch bleihaltiges Glas in Verbindung mit hohen Temperaturen von bis zu 1000° C. in den Edelstein gepresst. Durch thermische Beeinflussung der Viskosität des Füllmaterials kann die Imprägnierung erleichtert und beschleunigt werden. Hintergrund bzw. Grund dieser Imprägnierung ist es, diese farbverändernden Risse unkenntlich für das Auge zu machen. Aus diesem Grunde werden nur solche farblosen Füllstoffe verwendet, die ungefähr den gleichen Brechnungsindex besitzen, wie der betreffende Edelstein. Imrägniert werden u.a. Aquamarin, Rubin, Saphir, Smaragd, Topas, Zirkon etc. Eine Deklarationspflicht besteht bei der Schönung mit farblosen, natürlichen Substanzen nicht.
Bei Anwendung von Glasimprägnation muss das dem Käufer jedoch mitgeteilt werden.

 

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